Jetzt sind unsere Osterferien auch schon wieder vorbei. Und ich habe gelernt dass es in vielen Bundesländern gar keine Osterferien gibt! Eine Hamburger Freundin meinte seufzend: "Wir haben im März Skiferien, das Skigebiet liegt ja auch hier direkt um die Ecke." Aprops Skigebiet: Ich war eingeladen zu einer Lesung in Davos. In DAVOS! Nicht im Traum hätte ich gedacht, jemals dorthin zu fahren: Höchstgelegener Luxus-Skiort Europas. Bekannt für die heilsame Luft und das Weltwirtschaftsforum. Unser Teenie ist auch nur deshalb mit weil er insgeheim gehofft hat Trump zu sichten - oder wenigstens ein paar Luxusautos. Leider vergeblich. Stattdessen staunten wir über die gewaltigen Schneeberge und die ebenso gewaltigen Essenspreise, über die Schweizer Gastfreundschaft und ein neu entdecktes Magazin in der wunderschönsten Ferienwohnung!
- Karfreitag im Wäldchen das Gartengrab anlegen.
- auf den Birkenkopf mit den Weggefährten aus der Gemeinde.
- Karsamstag mit Kopfschmerz, Putzen und Streiten
- Ostersonntag Jesus lebt auf die Straße malen, ins Auto springen und den Gottesdienst mitgestalten, müde Osterwitze machen
- noch müder zum Verwandtentreffen fahren
- völlig erschöpft am Ostermontag mit unmotivierten Familienmitgliedern den Stein vom Gartengrab im Wald wegrollen.
In dem Melchior-Magazin hat mich ein Interview mit einem Franziskanerpater, der unter den Ärmsten der Gesellschaft lebt, besonders beeindruckt. Darin sagte er:
Halte nichts von dir für dich zurück, damit derjenige, der sich ganz dir schenkt, dich ganz empfangen kann. Alles geben - alles empfangen: Das ist die Ökonomie Gottes.
In meiner Arbeit mit den Armen lerne ich: Ich bin nicht derjenige, der alles im Griff hat. Je authentischer ich dieses Leben lebe, desto mehr begreife ich, dass wir alle gleichermaßen von Gottes Barmherzigkeit abhängig sind. Ich bin ebenso bedürftig wie mein Nächster.
Für mich ist entscheidend zu verstehen, dass der Vater sich zutiefst um uns kümmert. Er geht uns unermüdlich nach.








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