Mittwoch, 23. September 2020

Wie geht es Dir?

Am Montag war ich auf einer schönen Geburtstagsfeier. Wir haben uns im Garten getroffen, die Stühle waren mit Abstand gestellt und die Freunde, die ich schon länger nicht gesehen habe und denen ich am liebsten um den Hals gefallen wäre, habe ich mit einem Ellenbogen-Check begrüßt. So wie man das macht in diesen Tagen. Ganz zu Recht,wie ich finde. Angesichts weiter steigenden Infektionszahlen, angesichts gefährderter Menschen in meinem Unfeld und einfach auch deshalb weil wir BITTE NICHT SCHON WIEDER in Quarantäne möchten! Also nahm ich, mit angemessenen Abstand, neben den Freunden Platz und nach ein bisschen Smalltalk und interessiertem Nachfragen meinerseits, kam die gefürchtete Frage auf mich zu: "Wie geht es dir denn?" Gefürchtet deshalb, weil ich das oft gar nicht so genau weiß. Meistens ist so ein Durcheinander an Befindlichkeiten in mir, dass es sich anfühlt als würde ich mit der Antwort mitten in einen überladenen Wühltisch greifen und irgendwas herausziehen, was dann etwas armselig in der Luft hängt, bevor ich es schnell wieder unter den Berg der vielen anderen Dinge verschwinden lasse. Dieses Mal antwortete ich erstmal: "Ach, uns geht es gut!" , bevor ich aus der Tiefe meines Herzens den Satz zog: "Aber ich fühle mich gerade auch sehr müde!"  
Müde.  
Das scheint gerade der Restposten der Saison zu sein. Ich spüre es nicht nur bei mir, sondern auch in den Worten der anderen. Ich sehe es in den Augen der Mutter, die hofft, dass ihr Kind an der neuen Schule zurechtkommt und auch unter dem Mundschutz von der Lehrerin gesehen wird. Ich sehe es an Lehrerin, die versucht, unter erschwerten Bedingungen, ihr Bestes zu geben und doch weiß, dass eben erstmal alles schwierig bleiben wird. Ich spüre es bei meiner Autorenkollegin, wenn wir über unsere abgesagte Lesungen reden und darüber wie wir den finaziellen Verlust ausgleichen können.  
Nein, ich will hier nicht jammern. Ich sehe sehr wohl mit wie vielem wir in unserem Land beschenkt sind!  Auf dem Wühltisch meines Herzen liegt auch die Dankbarkeit und ich greife jeden Morgen ganz bewusst nach ihr. Und ich will auch nicht vergessen das Mitleiden und das Beten nach oben zu holen, für die Menschen, die gerade in irgendeinem Flüchtlingslager dieser Welt sitzen, für die Mütter die ihre Kinder heute Abend nicht in ein weiches Bett legen können und ihnen bei Gute-Nacht-Kuss versichern können, dass morgen alles besser wird. Doch, ich weiß wie priviligiert ich  bin. Aber auch der Gedanke macht mich irgendwie müde, weil ich denke ich müsste doch viel mehr TUN und schaffe es nicht. Ich würde gerne losgehen und die Welt retten, aber ich weiß nicht was ich anziehen soll. Wenn ihr wisst was ich meine.  
Was ich weiß: Es ist schlecht die Müdigkeit auf Dauer zu ignorieren. Dann fängt sie an zu gammeln und komisch zu riechen und explodiert am Frühstückstisch, wenn man nur ein bisschen an ihr rüttelt (genau so heute morgen passiert!). Also will ich sie nicht wegdrücken, sondern sie immer mal wieder bewusst anschauen. Und sei es, dass ich einfach einen kleinen Blogartikel darüber schreibe
Hallo mein Herz, da ist ja ganz schön viel Müdigkeit in dir drin. Und wenn wir mal ehrlich sind: Das ist ja auch kein Wunder! Weißt du was: Heute darfst du ein bisschen müde sein. Wir lassen mal ein paar Dinge liegen und gehen nach draußen - das tut dir doch so gut, das habe ich fast vergesen! Wir klauen uns ein halbes Stündchen Alltag und setzen uns ins weiche Gras und sind faulig (wie es Samuel immer so schön ausdrückt). 
So sitze ich also unterm Apfelbaum. Mit meinem müden Herz. Über mir rauschen die Blätter und von irgendwoher weht die leise, liebevolle Frage: Mein Kind, wie geht es Dir? Und ich schiebe einfach den ganzen Wühltisch in Gottes Richtung und lasse ihn ein bisschen sortieren während ich gar nichts tue außer mich in seine weiche, wissende Mutterliebe zu legen und nebenher ein paar Ameisen von den Beinen zu schnippen. Und dann trotten wir wieder zusammen Richtung Alltag. An einer Hand die Müdigkeit, an der anderen die Dankbarkeit. Und ein bisschen Frieden ist jetzt auch dabei.

So geht es mir. 

Und wie geht es Dir? 


Dienstag, 15. September 2020

Neuanfänge

 (Blogpost enthält link und unbeauftragte Werbung)

Diese Woche ist Neustart angesagt. Die Hefte, die Ende des letzten Schuljahres zerfleddert und mit sämtlichen Fett- und Schmutzflecken gestaltet in den Ranzen gestopft wurden, sind nun alle durch wunderbar neue Schreibhefte ersetzt. Die Stifte sind gespitzt und Klebstoff und Pinsel erneuert. Alles ist bereit. Der Viertklässler hat gestern mutig seinen Ranzen geschultert und ist Richtung Schule gehumpelt (ein kleiner Unfall am Wochenende, der Gott sei Dank ohne größere Folgen blieb). Davor hatte er nochmal einen kleinen Angstanfall. Ich habe ihn fest umarmt und mit dem Segenswort losgeschickt, das ich auch im letzten Jahr jeden Morgen zu ihm gesagt habe: Jesus segne dich und ich liebe dich. Ein Satz, den ich aus der Familie eines Freundes "geklaut" habe, weil er mir so gut gefiel. Und Samuel gefällt er auch. Und dann geht er los. Ins Leben. Mit vielen weißen Seiten, die darauf warten beschrieben zu werden.

Die Geschichte von uns Menschen, wie sie in der BIbel erzählt wird, beginnt mit dem Satz: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Neulich habe ich gelesen, dass dieser Satz in der jüdischen Tradition oft so ausgelegt wird: An einem Anfang begann Gott damit, Himmel und Erde zu erschaffen. Was ein wunderbar geheimnisvoller Hinweis darauf sein könnte, dass es unendliche viele Anfänge bei Gott gibt und schon immer gegeben hat. Und an einem dieser Anfänge hat er die Erde erschaffen. Und auch das ist wieder ein Anfang. Er hört er nicht auf mit dem Neubeginn! Einen Sonnenaufgang nach dem anderen. Ein Menschenkind nach dem anderen. "Siehe, ich schaffe neues!" sagt Gott und reibt sich die Hände und schenkt uns jeden Morgen neu seine Gnade und wir dürfen mit blütenweißen Heften in den Tag starten!

Unsere Neuanfänge brauchen immer auch Mut. Es braucht Mut, das Herzensprojekt in Angriff zu nehmen oder diese gefürchtete Begegnung, die ein Neuanfang sein könnte, nicht mehr aufzuschieben. Es braucht Mut, verletzliche Worte zu sagen und es braucht Mut, dagegen zu halten, wenn verletzende Worte fallen. (auch dahinter könnte ein Neuanfang stecken!) Manchmal braucht es Mut morgens in den Spiegel zu schauen und manchmal ist es schon sehr mutig überhaupt das Bett zu verlassen! Besonders an den Tagen, die wir nur humpelnd beginnen können.  Auf meinem derzeitigen Tagebuch steht: Mit Mut fangen die schönste Geschichten an! Das gefällt mir. Und mir gefallen die Worte, die Anne darüber gefunden hat,auf ihrem wunderbaren Blog kleineweggedanken.de -  auch ein Neuanfang! -  den ich euch nur wärmstens ans Herz legen kann!!!! Hier schreibt sie über das Mutig sein. Und hier schreibt sie wie Ostern riecht. Einer meiner Lieblingstexte, der auch nach Neuanfang riecht... 

Wofür auch immer du gerade Mut braucht: 

 

*der Gott,

der unaufhörlichen Neuanfänge,

der dich so unendlich liebt,

ER segne dich.

 

Und morgen früh beginnt er wieder hier: *

 


Montag, 7. September 2020

Die schönen Bilder und die Geschichten dazwischen

Und dann kam es tatsächlich noch -  das Gute, mit dem wir nicht mehr gerechnet haben! Völlig unerwartet sind uns doch noch die Ferientage in den Schoß gefallen (Gott sei Dank für negative Testergebnisse und schnelle, wohlwollende Entscheidungen von Ordnungs- und Gesundheitsämtern! Ich werde nie wieder über die deutsche Bürokratie schimpfen, versprochen). Schwupps saßen wir am Meer und konnten es kaum fassen! Ein bisschen wie Weihnachten, mitten im Sommer. Aber wie das dann so ist, an Weihnachten: Man will so unbedingt ein paar richtig harmonische, dankbare Tage miteinander verbringen - und dann geht es doch schief. Das Kind wollte einfach nicht so glücklich und dankbar sein wie wir es gerne gehabt hätten und spätestens am dritten Tag war ich dann auch nicht mehr so glücklich und dankbar wie ich mich gerne gehabt hätte. Es gab ein kräftiges und heilsames Familengewitter. Entschuldigungen wurden ausgetauscht, Frust und überhöhte Erwartungen abgegeben und ein paar einfach Regeln für einen schönen Urlaub aufgestellt. Und dann haben wir Gott darum gebeten uns bitte, bitte zu helfen, dass wir die restlichen Tage besser hinbekommen und uns ein bisschen erholen können. Und ich habe ihm  gesagt, dass es mir leid tut, dass ich es nicht schaffe, wenigstens mal ein paar Tage lang einfach nur dankbar zu sein, nachdem er uns so beschenkt hat. Ich ahne, dass er bei solchen Gebeten lächeln muß und uns, mit Tränen in den Augen, seine Arme entgegenstreckt. Deshalb brauchst du mich, mein Kind. Es ist gut. Lege deine Erwartungen und Ansprüche ab - und verwechsle sie nicht mit meinen Erwartungen! Komm wie du bist. Mühselig und beladen. Ich will dir Ruhe und Erquickung schenken. 
Und dann schwappte der Segen in unsere abgekämpften Herzen. Wir wurden gnädiger miteinander. Wir konnten mehr lachen und haben uns weniger geärgert.  Die Dankbarkeit wuchs, nachdem wir aufgehört hatten an ihr zu ziehen, und die Harmonie gesellte sich immer mal wieder ganz freiweillig dazu (so ein scheues Wesen!). 
Ich schreibe euch das, bevor ich hier ein paar Urlaubsbilder zeige. Weil man das alles darauf nicht sehen kann. Ich habe auch kein Bild vom schlecht sitzenden Badeanzug (wofür ihr dankbar sein solltet!) und  keins davon wie ich verzweifelt mein Spiegelbild betrachte oder wie ich grollend im Regen Fahrrad fahre und wie wir enttäuscht vor der verschlossenen Tür unseres liebsten Fischrestaurants stehen. Auch mein Wutausbruch bei dem Heio und Samuel erschrocken aus dem Zimmer schlichen wurde - Gott sei Dank - nicht auf der Kamera festgehalten (mir fällt nicht mehr ein warum ich so wütend war - aber ich habe mich auf jeden Fall dafür entschuldigt!).
Die Sache ist die: Wenn wir immer nur die schönen Bilder voneinander betrachten, dann das schadet auf Dauer unserer Seele! Wir fangen an zu glauben, dass das Leben nur in der Freude, im Glück, in Schönheit, im "Erlebten" stattfindet. Wir vergessen, dass das echte Leben, nach dem wir uns sehnen, aus dunklem Boden wächst. Das Leben, bei dem man dreckige Hände bekommt und Blasen an den Füßen und schwabbelig weiche Bäuche und tiefe Furchen im Gesicht und in dem man die Wespen vom Kuchen jagen muß und fluchend über die Dreckwäsche stolpert und Verzweiflungsanfälle überwinden muss. Es ist genau dieses Leben, in dem Gott neben uns kniet, seine Hände tief in der dreckigen Erde und Samen aussät. Mit ungebrochenem Optimismus. Jahr für Jahr. Umso mehr ich ihn betrachte umso ruhiger und entspannter wird mein Herz. Und dann schauen wir zusammen die schönen Bilder an. Wir lachen und erzählen uns: Weißt du noch, was davor passiert ist? War da nicht der Wutanfall und hast du in diesem Laden nicht viel zu viel Geld ausgegeben? Und ich spüre wie sich sein Arm um mich legt. Um alles was ich bin. Um alle die mir nah sind. Um unsere ganze zerbrochene und wunderbare Welt. Und dann bin ich für einen kleinen Moment mal einfach nur ganz still. Und dankbar.
 


 
























Dienstag, 25. August 2020

Lektion: Loslassen

Jetzt sind wir seit einer Woche in Quarantäne. Samuels Betreuer bei einem Sportprogramm wurde postiv getestet und nach einem Anruf vom Gesundheistamt wurden unsere schönen Urlaubspläne durcheinandergewirbelt. (Also korrekterweise ist nur Samuel in Quarantäne, aber wir halt irgendwie mit..). Ich schwanke zwischen der Dankbarkeit, dass wir einen Garten haben - und überhaupt: soooo viel Gutes miteinander! - und dem trüben Gedanken, wie wir die restliche Zeit dieses Sommers nur rumkriegen sollen. Ein lebhafter Neunjähriger der zwei Wochen Zuhause bleiben muß, und keinen seiner geliebten Freunde zum Spielen sehen darf, ist schon eine Herausforderung! Aber er macht es gut! Und wir haben die Hoffnung noch nicht ganz verloren, dass wir doch noch ein paar Tage wegfahren können. Währenddessen versuche ich nicht bitter zu sein, wenn andere ihre schönen Urlaubsfotos posten, sondern ich will ihnen diese Zeit von Herzen zu gönnen. Und ich weiß ja auch, dass wir nicht die Einzigen sind die Zuhause bleiben müssen... Letztlich ist dieses Jahr für mich eine große Lektion im Loslassen. Ich muß an die Worte von Viktor Frankl denken, die ich erst kürzlich gelesen habe:

 Wir müssen lernen, dass es eigentlich nie und nimmer darauf ankommt, was wir vom Leben erwarten, vielmehr lediglich darauf: was das Leben von uns erwartet!...dass wir uns als die Befragten erleben, as diejenige an die das Leben täglich und stündlich Fragen stellt - Fragen, die wir zu beantworten haben.

Und das Leben fragt mich (wie auch viele andere) in diesem Jahr: Bist du bereit deine Pläne loszulassen? Deine Vorstellung vom Glück? Bist du bereit, das was ist, anzunehmen und Gott darin zu vertrauen, dass er es gut macht, dass er gut ist, auch wenn das Leben sich in manchen Momenten ganz anders anfühlt? Ich arbeite mich dabei immer noch durch die Lektionen für Anfänger. Eine verschobene Buchveröffentlichungen. Eine abgesagte Urlaubswoche.  Das sind nicht die großen Dinge. Aber an den kleinen können wir üben. Und das will ich. Mit Gottes Hilfe!!!!  An manchen Tagen klappt es tatsächlich gut - das Loslassen. Und dann gibt es wieder die Momente an denen mich (oder das Kind) der Frust überwältigt. Und das will ich uns auch zugestehen. Es braucht kein Lächeln mit zusammengebissenen Zähnen, keine schnellen Antworten aufs Leben die nicht von Herzen kommen. Es braucht auch Raum für Frust und Tränen und ein echtes Getröstet-werden. Ich muß an eine Situation bei meiner früheren Arbeit im Behindertenheim denken: Ein Kind war am Weinen und ich habe alles mögliche versucht, damit es wieder fröhlich wurde. Normalerweise gelang mir das auch, aber an diesem Tag war es schwierig. Eine ältere Kollegin kam dazu, schaute auf das weinende Kind im Rollstuhl und streichelte ihm sanft über den Kopf und sagte: "Ach ja, manchmal ist die Welt einfach zum Heulen. Das verstehe ich". Ihre Worte haben tiefen Eindruck auf mich gemacht und etwas in mir geändert. Ich habe gemerkt: Das muß man aushalten können! Den Frust und die Tränen. Das braucht auch Raum. (und das ist auch eine Lektion die ich lernen will). Und was bin ich froh, dass unser Gott das aushalten kann! Dass er uns das von Herzen zugesteht. Weil die Welt eben manchmal wirklich zum Heulen ist. Und er kann ja so gut trösten!!!  

Am Abend währt das Weinen, und am Morgen ist Jubel! (Ps.30,6)

Aus den Wohnungen (und den Gärten) von uns Jesusnachfolern kann man beides hören: Weinen und Jubel. Das tröstliche aber ist die Reihenfolge: Abends das Weinen. Am Morgen dann der Jubel!

Seid umarmt und habt gute Sommertage!!!

(Nächste Woche werde ich hier nicht schreiben, weil ich hoffe, dass wir dann doch noch ein paar Tage weg sind. Man muß ja mit allem rechnen, auch mit dem Guten :-))


Freibad Zuhause

Boot fahren im Garten :-)

mit Minigolfanlage...
Erntezeit!
und so viel Schönheit zu bestaunen!


Montag, 17. August 2020

Was ich mir gönne: Freude und Gnade!

 (Blogpost enthält Links und unbeauftragte Werbung)

Endlich ist sie da! Wie ich gestern Abend müde von unserer kleinen "Trotz-Corona-Gemeindefreizeit" zurückkam, lag sie auf  unserem Esstisch: Meine Lieblingszeitschrift!

 

Ich weiß noch genau, wie ich sie zum ersten Mal entdeckt habe. Es war auf einem dieser Indoor-Winterspielplätze, die ich bis dahin eher furchtbar fand, die dann aber  - im nasskalten Winter, mit einem wilden Zweijährigen in einer kleinen Stadtwohnung - zu meinem Rettungsanker wurden. Müde saß ich auf einem unbequemen Stuhl, kaute auf einem trockenen Keks und nahm erleichtert zu Kenntnis, dass das Kind  friedlich ins Spiel vertieft war. Ich griff zu einer Zeitschrift die auf dem Tisch lag. Hmm. Irgendwo hatte ich den Namen schon mal gehört. Ehrlich gesagt, hätte ich sie wahrscheinlich nie in die Hand genommen, wäre sie nicht dort, direkt vor mir gelegen. In meinem Kopf hatte ich so meine düstere Vorstellung, wie eine christliche Frauenzeitschrift sein könnte... und dann fing ich an zu blättern. Und war total fasziniert! Was mir da zwischen den Seiten entgegenkam war eine wilde und wunderbare Mischung aus ehrlichen Geschichten, spannenden Berichten, wunderschön gestalten Seiten und eine ganze Schar faszinierenden Frauen! JEDEN, wirklich JEDEN ARTIKEL fand ich spannend! Es war wie eine kleine kreative Explosion in meinem Kopf und meinem Herz. Ich hätte wahrscheinlich ewig an diesem Tisch gesessen und in der Zeitschrif geblättert und alle Kekse aufgegessen, wenn mich nicht das wütende Gebrüll meines Kindes  aus dem Lese-Exzess gerissen hätte. Ich glaube wenn die Zeitschrift nicht zum Mitnehmen gewesen wäre - ich hätte sie geklaut! 
Nun bekomme ich die Joyce in meinen Briefkasten. Ganz legal. Alle drei Monate. Und inzwischen finde ich sogar ab und zu einen Artikel von mir darin (hätte man mir das damals, auf dem Winterspielplatz gesagt, hätte ich nur müde lächelnd an meine Stirn getippt).   Und eine Teil von der Schar faszinierender Frauen, kenne ich inzwischen sogar persönlich. Was bin ich dankbar für die Chefredakteurin Melanie Carstens, die mich einfach an diesen Tisch eingeladen hat! 
Aber wenn die Zeitschrift bei mir ankommt, dann bin ich einfach nur das, was ich vor Jahren als müde Mama war: Eine total begeisterte Leserin! Ich blättere sofort durch die Seiten und es ist wie ein angerichtetes Büffet voller leckerer Dingen, bei dem ich am liebsten alles gleich alles auf einmal verschlingen würde. Und wenn ich viel Zeit habe, dann kann das schon mal passieren. Dann versinke ich in der bunten Welt von Joyce und lese, bis mich die guten Worte und Geschichten fast zum Platzen bringen. Aber meistens zwinge ich mich dazu, das Vergnügen ein bisschen auszudehnen. Einen Artikel nach dem anderen. Ok, gestern Abend waren es dann doch Drei auf einmal. Aber die gehörten auch irgendwie zusammen (drei Autorinnen schreiben rund um den 30., 40., bzw.50. Geburstag). Während ich lese notiere ich mir schon ein paar Sätze die ich nicht vergessen will. Den von Christina Brudereck zum Beispiel, die, wie ich, im letzten Jahr 50 wurde. Sie schreibt über Veränderungen, aber auch über die Dinge, von denen wir plötzlich merken, dass sie sich wohl nicht mehr verändern werden:

Uns verändert auch, was wir nicht verändern können. Und hier entscheidet sich wie wir uns verändern. Bitter und zynisch werden oder trotzig und weich bleiben.

Und ich notiere mir die Erkenntnis, die Annegret Prause, als 40-jährige wie der Blitz getroffen hat: Ich muß nicht immer glücklich sein! Dieser Satz tut mir heute gut (mit meiner etwas gedrückten Stimmung). Annegret - übrigens eine ganz tolle Frau, mit eigenem Blog - schreibt dazu:

Das heisst überhaupt nicht, dass ich gern unglücklich bin. Aber ich muss nicht glücklich sein, um gut zu leben. DIe Werbefernseher-Wahrheit sieht so aus: In deinem Leben ist etwas kaputt, wenn nicht alle dauerlächelnd und gutgelaunt von einer Party zur nächsten tanzen. Aber das stimmt einfach nicht. Die Palette menschlicher Empfindungen und Lebensumstände ist ziemlich breit gefächert...Ich gebe mir also die Erlaubnis, nicht immer glücklich sein zu müssen. Und das schafft Raum für etwas anderes. Frieden. Es ist, wie es ist und so darf es sein.
Es ist wie es ist: Joyce macht mich bei ihrem Erscheinen - seit Jahre unverändert - glücklich! Und dafür sage ich heute einfach mal ganz offiziell und völlig unbeauftragt:
 
DANKE! 💗
 
Danke, für das Teilen von Geschichten, persönliche Erlebnissen und Gedanken die mein Leben bereichern und die mein Herz, immer wieder aufs Neue, trotzig und weich machen. 

Wenn ich es mir richtig gemerkt habe, dann wurde Joyce aus diesen zwei Wörten zusammengesetzt: Joy und Grace.  Besser kann man den Inhalt nicht beschreiben. Und bevor Samuel gleich von seinem Leichtathletikcamp nach Hause kommt, gönne ich mir noch ein bisschen. Freude und Gnade...

 




P.s.: Wahrscheinlich trage ich hier sowieso Eulen nach Athen 😊...aber falls ihr Joyce tatsächlich noch nicht kennt und ihr euch so etwas Schönes gönnen wollt, dann könnt ihr einfach mal hier schauen. Oder ihr beschenkt damit eine besondere Frau in eurem Leben! Für mich ist es toll zu wissen, dass sich meine Freundin in Japan, leicht zeitversetzt, durch dieselbe Geschichten liest. (GRÜßE!)

Mittwoch, 12. August 2020

Ach, was bin ich reich!!!

 (Blogpost enthält unbeauftragte Werbung)

Ein kleiner Tipp für alle Verleger: Man sollte niemals zu viel Zeit lassen zwischen dem Zeitpunkt des fertigen Manuskripts und dem Zeitpunkt, an dem das Manuskript endgültig gesetzt wird. Weil sonst rastlose Autoren und Autorinnen immer wieder neue Änderungen schicken, mit scheinbar unglaublich wichtigen neuen Erkenntnissen, die unbedingt hinzugefügt werden müssen, die dann wieder lektoriert werden müssen. Wie gut wenn man dann auf geduldige Verlagsmenschen und Lektoren trifft! (Anja und Ruth: Ihr seid die Besten!!!). Diese kleine Einleitung als Entschuldigung warum dieser Blogeintrag voraussichtlich kurz ausfallen wird. Meine wertvolle und knapp bemessene Zeit zum Schreiben ist für diese Woche schon fast aufgebraucht (es gab so viele neue Erkenntnisse :-)). Deshalb will ich, bevor Samuel nun in Kürze von seiner Radtour zurückkommt, noch meine kleine Liste von den Dingen machen, für die ich heute dankbar bin. Da muß ich nicht lange nachdenken. Vielleicht auch weil das Danke-Tagebuch nun schon über ein Jahr mein täglicher Begleiter ist. Wie sagt man so schön: Übung macht den Meister. Mich macht sie  hoffentlich zu einem dankbaren Menschen!

Heute bin ich dankbar für:

  • eine relativ kühle Wohnung, obwohl wir unterm Dach wohnen.
  • Das Buch von Viktor Frankl, das ich schon lange lesen wollte. Manche Empfehlungen und Bestseller sind ja ab und zu auch enttäuschend. Dieses Buch allerdings hält genau das, was viele andere Leser versprochen haben. Es ist wirklich ganz außergewöhnlich- wenn auch keine leichte Bettlektüre! Dafür gibt es zum Glück andere Bücher. Für die bin ich auch dankbar.


    Samuels ungefilterte Freude beim gestrigen Freibadbesuch (seine Jubelrufe auf der Rutsche konnte man bestimmt bis zum anderen Ende von Backnang hören).

    Klassiker: Pommes und Freibad!
  •  kalter Zuchinikuchen mit ebenso kaltem Radler (kein Foto, weil zu schnell weg gewesen). 
  • Kühlschrank.
  • Morgens VOR dem Kind aufzuwachen! JA- wir haben ein Kind das ausschläft!!! An alle Muttis mit schlecht schlafenden Kleinkindern: Ich weiß, ihr werdet mir nicht glauben, aber irgendwann wacht ihr morgens vor eurem Kind auf und seid ausgeschlafen!!!! Ganz bestimmt!

  • Zeit! Auch wenn sie an manchen Ferientagen so schleichend vergeht, wie wir uns bei der Sommerhitze bewegen. Wir haben Zeit! Zeit, um zusammen zu spielen, zu streiten und zu lachen. Wayne Muller schreibt in seinem Buch Sabbath, restoring the sacred rhythm of rest:

In unserer westlichen Gesellschaft haben wir unsere Zeit eingetauscht für Geld. Der Katechismus ist klar definiert: Zeit ist Geld! Aber wie viel Zeit wollen wir wirklich dafür eintauschen?...Vielleicht müssen wir das Wort "Reichtum" neu definieren und die Dinge dazu zählen die oft erst über einen längeren Zeitraum ihren Reichtum zeigen: Zeit um im Park spazieren zu gehen. Zeit für einen Mittagschlaf. Zeit um miteinander zu spielen oder ein gutes Buch zu lesen. Zu tanzen. Unsere Hände in den Garten stecken. Mit Freunden entspannt kochen. Malen. Singen. Meditieren, Tagebuch schreiben.

 Ach, was bin ich reich!!!

 



  • Und immer mal wieder finde ich eine Postkarte, die mich glücklich macht. So wie diese hier:

 www.wunderwort.com

In diesem Sinne: Habt reich gesegnete Sommertage!

Dienstag, 4. August 2020

Von gerissenen Fäden und Girlanden

Wir sind ziemlich holprig in unsere Ferien gestartet. Der Geduldsfaden ist schon unzählige Male gerissen und ich musste ihn mit zusammengebissenen Zähnen wieder verknoten. Die Migräne, die sonst im Sommer immer in Urlaub gefahren ist und mich erst im Herbst wieder belästigt hat, ist in diesem Jahr Zuhause geblieben. Wahrscheinlich Coronabedingt. Also hämmert sie seit Woche immer wieder tagelang in meiner Oberstube und ich bin genervt. Von so ziemlich allem. Anstatt, wie so zuversichtlich im letzten Blogpost beschrieben, die Sommerfrische zu genießen finde ich mich wieder im Alltag mit einem anstrengend unzufriedenem Kind (Was machen wir denn heute? Und wieso habe ich keine Geschwister???) und so ganz wenig Barmherzigkeit und kleinen Wundern zwischen uns. Und ich frage mich verzweifelt wie wir die nächsten Wochen überleben werden.
Aber dann kommen sie - die anderen Tage. Die mir beruhigend über den Kopf streicheln und mir sagen, dass alles gut wird. So wie gestern. Eine Garteneinladung. Zwei bereitgestellte Nähmaschinen und Stoffreste. Zimtschnecken riesig große Kaffeetassen mit Milchschaum, überreicht von eine Frau mit mindestens so großem Herz, die sich bereit erklärt hat, einer müden 51-jährigen und einem wilden Neunjährigen das Nähen beizbringen. Und JA: ICH HABE GENÄHT! Nachdem ich mir seit der 5.Klasse und vielen missratenen Nähprojekten eingeredet habe, dass das mit dem Nähen und mit mir wohl niemals was wird. Und plötzlich halte ich eine fertige wunderschöne Girlande in der Hand (also wenn man krumme Linien mag, ist sie besonders schön!).  Und während ich konzentriert daran gearbeitet habe - mit ganz viel geduldiger Unterstützung! - hat der kleine Sohn ein Kissenbezug, ein Brotbeutel, ein Spielzeugbeutel und ein Herz fertiggestellt. Und dabei immer wieder fröhlich ausgerufen: "Nähen ist toll, Mama! Und gar nicht schwer!" Ja, wenn man direkt daneben so wunderbar kompetente Hilfe hat, dann ist es wirklich kinderleicht! (DANKE, liebe Chrisi!!!!💗)





Heute morgen, in Gedanken noch voller Dankbarkeit beim gestrigen Tag, erinnere ich mich an einen wunderbaren Text von der Theologin Birgit Mattausch. Sie schreibt darin von ihrem gerissenen Geduldsfaden und dem Gott, der kommt um seine Herde zu weiden, um die Lämmer in seinem Arm zu sammeln  und die Mutterschafe zu führen (Jesaja 40,11):
Und der Gott der Geduld nimmt den Faden auf und fädelt ihn durchs Nadelöhr.
Es ist nicht mein Faden, sondern seiner. Zum Glück.
Der reißt nicht. Der Gott der Geduld macht einen Knoten rein.
Und dann beginnt er zu nähen...Und ich denke: Es müsste doch schneller gehen. Weil es so viel Kaputtes gibt. So vieles zum Zusammennähen. Aber der Gott der Geduld näht und näht. Er näht die zerissene Welt zusammen. Stich für Stich. Näht hin und her zwischen all den Leuten, die es schwer miteinander haben.    Näht mein Herz zusammen. Meine Liebe und mein ramponiertes Vertrauen. Und deins auch. Das dauert. Er macht Shhhhhhh-shhhhh. Sagt:"Jetzt ist jetzt. Schau." Der Gott der Geduld hat das Unfertige lieb, das Müde, die anstrengenden Leute und unser aller Nicht-Genug. Ich schau nur zu. Und fast ist es so: Je weniger ich tue, je weniger ich kann, desto mehr tut Gott.
Ich mag diesen Text so sehr. Er macht mir Mut, meine ganze Zerissenheit in Gottes Hände zu legen. Die verhedderten Fäden, die Knoten und die losen Enden, von denen ich immer ein paar zuviel in der Hand halte. Und ab und zu macht er es wie die Freundin im Garten: Er zeigt auf den freien Platz neben sich und sagt: "Setz dich her. Probier doch mal." Und er hält seine Hände über meine und führt den Faden und trennt auch wieder ein paar Stellen auf, wenn die Richtung völlig falsch war, und das Kind ruft fröhlich, dass alles doch gar nicht so schwer ist und wir hängen Girlande in die Bäume und trinken  zusammen aus riesigen Kaffeetassen und schauen weiter zu, wie der Gott der Geduld, der das Unfertige und das Müde lieb hat, seine Welt zusammennäht.
Und die Tage, die wir am Abend am liebsten ganz schnell zur Seite legen möchten,  wie kleine  nutzlose Stofffetzen, nimmt er besonders gern in seine Hand und zwinkert uns fröhlich zu: "Daraus kann man auch noch was Schönes machen! Vertrau mir."



Montag, 27. Juli 2020

Sommerfrische

Heute morgen wecke ich das raupenförmig in die Bettdecke gewickelte Kind mit den Worten:  "Nur noch dreimal aufstehen - dann sind Sommerferien!" Ein wohliger Seufzer ist die Antwort. Dieses Jahr fühlt sich das alles irgendwie merkwürdig an. Hatten wir das nicht eben erst? Das Kind wochenlang Zuhause? Aber jetzt müssen wir kein Homeschooling machen und deshalb sind es eben doch ersehnte Ferien!  Auch wenn man einen Termin fürs Schwimmbad ausmachen muß und der schönste und größte See in der Nähe wegen Überfüllung bereits dicht gemacht hat.  Aber Gott sei Dank gibt es hier noch mehr kleine Seen, die wir nun alle, nacheinander, kennenlernen dürfen. Unsere längst geplante Hollandwoche Ende August steht auf wackligen Füßen - wer weiß wie sich die Lage bis dahin entwickelt - und wenn uns die Pandemie eines lehrt dann das: Unsere Pläne sind eben einfach nur Pläne. Laut Duden: Dinge die man sich für einen späteren Zeitpunkt vornimmt. Wie das dann, zu diesem späteren Zeitpunkt möglich ist, wird man sehen.
Deshalb macht es Sinn das HIER und HEUTE ein bisschen mehr zu feiern; alles was uns jetzt, in diesem Moment, in die Hände gelegt wird. Eine Blogleserin hat mich gebeten doch einmal zu schreiben warum dieser Blog der Spatzinderhand heisst. Dazu könnte ich seitenlang philosophieren. Aber ehrlich gesagt war es einfach dieser Gedanke: Ich will das ehren und wahrnehmen, was mir heute in die Hände gelegt wird.
Gestern abend, auf unserem Balkon sitzend, habe ich in meinem wunderbaren Sabbath-Buch von Wayne Muller  folgendes gelesen (frei übersetzt):
In unserer gestressten Kultur nehmen wir so vieles als Selbstverständlich hin. Wir konsumieren Dinge, Menschen und Informationen. Wir haben weder Zeit das Leben zu kosten noch uns freundlich um uns selbst, unsere Liebsten und unsere Welt zu kümmern...
Sich an den Sabbat zu erinnern bedeutet: Erinnere dich daran, dass alles was du in Händen hälts ein Segen ist! Erinnere dich daran, dich deines Lebens zu freuen und die Früchte deiner Arbeit zu genießen! Erinnere dich daran, innezuhalten und für dieses Wunder zu danken!
In diesem Sinn will ich die Sommerzeit ganz bewusst als eine Einladung zu einem Sabbat nehmen. Leben schmecken. Mich freundlich um mich, meine Liebsten und die Welt kümmern . Was heute ganz praktisch heisst: Ich verschiebe das MRT für mein schmerzendes Knie nicht länger. Ich lege den Unmut über meinen Mann beiseite (wegen ein paar Klitzekleinigkeiten) und beginne den Tag mit weniger Nörgeln sondern schiebe ein Dankgebet ein, dass wir einander haben. Und ich schließe gleich noch eine Bitte für die verfolgten Christen und für den wunderbaren Denis Mukwege und sein Team mit ein (dessen aufrüttelndes Buch ich gerade gelesen habe). Ach wir alle, mitsamt unserer geschundene Welt, brauchen viel Freundlichkeit!
Und wir brauchen Zeit, um aufzutanken! Die letzten Monate sind nicht einfach wegzustecken! Die müden Blicke über den Mundschutzmasken zeigen mir: Wir mussten uns an neues anpassen und es hat uns einiges an Kraft gekostet. Seien wir freundlich zu uns selbst und miteinander! Gott ist freundlich zu uns! Das spüre ich immer wieder, wenn ich müde bei ihm ankomme. Ich meine ihn so oft sagen zu hören: "Ich weiß. Ich weiß wie es dir geht. Komm, ruh dich ein bisschen bei mir aus." Lasst uns ein wenig ausruhen und diesen Sommer ein bisschen Zeit verschwenden. Wir alle können doch eine kleine Sommerfrische gebrauchen! Lasst uns an Blumen riechen und ins Wasser springen - und uns nicht darum scheren, was für eine Figur wir dabei machen! Lasst uns über unsere Kinder lachen - mindestens so viel wie wir uns über sie ärgern-  und an Wassermelonen schlürfen, bis uns ihr süßer Saft übers Kinn tropft. Lasst uns Bücher verschlingen und Stockbrot übers Feuer halten und uns an den Segen erinnern, den wir in Händen halten. Dem Wunder leise die Hand hinhalten, wie es Hilde Domin so wunderbar geschrieben hat. Es braucht ein wenig Zeit und Aufmerksamkeit und Stillhalten, bis es zu dir kommt. Und dann kitzelt es und bringt dich zum Lachen, das kleine Wunder. Bis es fröhlich pfeiffend zum nächsten Ast fliegt. Man kann es nicht festhalten. Aber es kommt morgen wieder. Wenn wir ihm ruhig die Hände hinhalten.







Der Abschiedbrief für Ferdinand, die Babymaus (die leider bei uns nicht überlebt hat)

Ein Anblick der mich heute morgen zum Lachen brachte






Erinnere dich daran, dass alles was du in Händen hältst ein Segen ist!